Anselm Grün war zu Gast

Anselm Grün war zu Gast
11.02.2019
Nicole Hartwig

Anselm Grün war zu Gast

Ein beeindruckender Abend über das gesunde Maß und ein Zuviel an Sorge, über die Sorge um meinen Nächsten, über die ganzen Welt oder auch nur um mich, über Aggressionen, die einen Sinn haben und wie ich im Gleichgewicht bleiben kann. Danke Pater Anselm Grün für diesen Abend!

Im Gemeindebüro ist eine Tonaufnahme vom Vortrag erhältlich!

„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“, Sorge tragen für die Flüchtenden, die zu uns kommen. Ebenso wie für die alten Eltern, die Kollegen, die Mitbrüder. Hat das etwas mit Hingabe zu tun? Was sind die Quellen dieser Nächsten-Liebe? Hat sie Grenzen oder kann sie grenzenlos sein? Verwandelt uns die Sorge um jemanden? Gibt uns Jesus dafür ein Beispiel? In München hat die Caritas einen wirklich guten Slogan: "Nah am Nächsten". Aber manchmal ist der Nächste vielleicht auch am anderen Ende der Welt. Sorge kann erdrücken. Und auch die Sorge um sich selbst ist eine Sorge. Sich um den anderen sorgen ohne von sich abzusehen – wie macht man das?

Anselm Grün möchte vor allem die positive Bedeutung der Sorge bedenken. Aber natürlich hat er auch die Gefahren im Blick, wenn sich jemand zuviel Sorgen macht. Ihm geht es darum, sorgfältig mit diesem Begriff "Sorge" umzugehen und zu betrachten, welche Rolle sie in unserem Zusammenleben mit anderen, aber auch in unserem Umgang mit dem Augenblick und mit der Zukunft spielen kann.

Ein beeindruckender Abend war das mit Pater Anselm Grün, der die verschiedenen Facetten von Sorge betrachtete aber auch Lösungen aufzeigte, wie man mit einem Zuviel an Sorge umgehen kann.

Unserem Förderverein ist zu verdanken, dass Pater Anselm Grün die Kirche bis auf den letzten Platz füllte und auch das Gemeindehaus, in das der Vortrag übertragen wurde, gut gefüllt war. Wir danken dem Förderverein für sein Engagement und freuen uns schon auf den nächsten Abend in der Reihe "Treffpunkt Kirche"