Hilfe vor Ort

Der Dienst am Nächsten öffnet die Augen dafür, was Gott für uns tut und wie er uns liebt.

Tätige Nächstenliebe ist ein Dienst an den eigenen Mitmenschen (Lk 22, 27). Jeder wird aufgefordert, sich nach seinen eigenen Fähigkeiten und Talenten einzusetzen (1 Petr 4, 10). Es geht darum, uneigennützig für den anderen da zu sein. Die jeweilige Notlage gebietet, was zu tun ist: Armen-, Kranken- und Altenpflege, Lebenshilfe-, 

Erziehungs-, Ehe- und Suchtberatung, Gefängnis-, Krankenhaus- und Telefonseelsorge, die Behebung der sozialen Isolierung und Vereinsamung besonders in den Großstädten, die Integration von Menschen ohne ausreichende Sprachkenntnisse. Um diese Aufgaben zu erfüllen wurden beispielsweise die Caritas und das Diakonische Werk gegründet.

Unsere Flüchtlingshilfe Wiehl, ist eine bunte und immer größer werdende Schar von ehrenamtlich Tätigen.

Bluepoint Wiehl

Wir, der Bluepoint Wiehl, sind eine Suchtselbsthilfegruppe für Alkoholiker und / oder Angehörige von Alkoholikern.

Von der Organisation her sind wir dem Blauen-Kreuz in Deutschland angeschlossen. Unser derzeitiger Personenkreis umfasst ca. 25 Menschen, die entweder selber abhängig sind/waren oder aber Angehörige von Suchterkrankten sind. Das Alter der Teilnehmer ist breit gestreut; der jüngste ist Mitte 30, der älteste weit über 70 Jahre. 

In der heutigen Zeit muss sich niemand mehr schämen, wenn er ein Alkoholproblem hat; schämen sollte man sich, wenn man nichts dagegen unternimmt. Da die eigenen Versuche des "Trockenbleibens" meist scheitern, treffen wir uns wöchentlich jeden Montag um 20.00 Uhr im Ev. Gemeindezentrum in Wiehl, Schulstr. 2. 

Die Teilnahme ist kostenfrei und freiwillig, es bestehen keinerlei Verpflichtungen, außer der Verschwiegenheit. Das heißt, dass das gehörte Wort nicht nach außen getragen wird. 


Gesprochen wird über eigene, akute Probleme. Die "Zuhörer" erzählen aus ihrem eigenen Leben, wie ihnen die Sucht begegnet ist und wie sie einen Ausweg daraus gefunden haben.

Sollten Sie Fragen zum Thema Alkohol und Sucht haben, können Sie mehr auf unserer Seite unter:www.bluepoint-wiehl.de erfahren.

Ansprechpartner und Telefonnummern finden Sie ebenfalls auf unserer Seite. 
Eine Notfallhandynummer wurde eingerichtet, diese lautet: 0152/ 59 30 16 31 

Krankenhaus-Besuchsdienst

Wir sind der Krankenhaus-Besuchsdienst der Ev. Kirchengemeinde Wiehl. Zur Zeit sind wir 13 Mitarbeiterinnen im Alter von ca. 50 – 79 Jahren. Die Gruppe trifft sich in dreimonatigem Rhythmus im Paul-Schneider-Haus in Oberwiehl. Mit dabei ist immer Pfarrer Kurt Fischer.

Jeden Dienstag Vormittag sind zwei Mitarbeiterinnen in den Krankenhäusern Waldbröl und Gummersbach im Wechsel, unterwegs. Wir besuchen Kranke aus  unserer Kirchengemeinde und bringen ihnen einen Gruß in Form einer Karte.

Weitere Fragen beantwortet ihnen gerne: Elke Schmidt,
Tel. 02262-91555

Tafel Oberberg Süd

Die Tafel Oberberg Süd unterstützt auch in unserer Stadt Wiehl bedürftige Menschen. Jeder Tafelkunde kann ein Mal wöchentlich an der Ausgabe teilnehmen. Pro Ausgabe verpflichtet sich der Kunde zu einem Kostenanteil von 2 Euro, die Menge der ausgegebenen Lebensmittel richtet sich nach der Familiengröße, der Kunde bekommt, nach Feststellung seiner Bedürftigkeit (ALGII-Empfänger, Rentner mit Wohngeld-oder Grundsicherungsbescheid, Sozialhilfeempfänger oder Asylbewerber) einen Tafelausweis. 

Immer montags findet in Wiehl zwischen 14.00 und 15.00 Uhr die Ausgabe statt. Hierfür werden noch tatkräftige Helfer gesucht (gerne auch Männer). Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Frau Mittler unter 02291/5241 (Mobil 0151-16648779)

Weitere Informationen zur Tafel Oberberg Süd unter www.kaufhaus-fuer-alle-waldbroel.de/tafel-oberberg-sued.html

Die Tafel Oberberg Süd - Ausgabestelle Wiehl -
sucht noch tatkräftige Unterstützung

Gemeinde-BEsuchsdienst

"Die Liebe hat das scharfe Auge alles zu sehen"

Dieser schöne Satz stammt von Johann Hinrich Wichern, dem „Vater der Diakonie“. Hinsehen, Menschen wahrnehmen und nicht übersehen - das ist die Perspektive diakonischen Handelns der Kirche Jesu. Ein wichtiger Kompetenzort dieses scharfen Blickes ist die Gemeinde. Gemeinde als der Ort, wo wahrgenommen wird, wie es den Menschen geht, wo die Nöte sind, was sie brauchen. Dabei kommt den Besuchsdiensten eine immer größer werdende, wichtige Rolle zu.

Jeder Besuchsdienst hat auch eine diakonische Dimension. Dieser Aufgabe hat sich unser Besuchsdienstkreis gestellt, als er im Jahr 2002 von dem damaligen „Pfarrer zur Anstellung“ Karl – Hermann Mehlau und einigen Gemeindegliedern ins Leben gerufen wurde.

Heute sind wir 10 Mitglieder, die sich alle zwei Monate donnerstags jeweils um 19,30 Uhr im Gemeindehaus treffen.

Bei diesen Treffen ist uns Folgendes sehr wichtig:

a. Wir stellen uns unter Gottes Wort, um hier Stärkung zu erfahren. Dabei ist uns das vor Gott bringen im gemeinsamen Gebet wichtig.
b. Keiner in der Gruppe soll sich alleine fühlen, darum besprechen wir die Probleme, die sich evtl. bei Besuchen ergeben, miteinander und versuchen Hilfestellung zu geben.
c. Zurüstung und Einübung von typischen Situationen und Reaktionsmöglichkeiten
d. Natürlich auch die organisatorischen Dinge.

Einmal jährlich führen wir eine eigene Schulung durch oder nehmen an einer externen Schulung z.B. des Amtes für Gemeindeentwicklung und missionarische Dienste (gmd) teil.

2. Hand - Laden

Die „Boutique der Zweiten Hand“ (früher: 2. Hand-Laden) der Ev. Kirchengemeinde besteht bereits seit 30 Jahren und wird z.Zt. von 13 Frauen geführt.

Unser Laden befindet sich in der Schulstraße 2, neben dem Jugendcafé „Checkpoint“. Geöffnet haben wir jeden Dienstag von 10 – 18 Uhr.

Die uns gespendeten Kleidungsstücke und Haushaltsgegenstände werden von uns sortiert und zu einem sehr günstigen Preis verkauft. Die Einnahmen gehen an die Kindernothilfe in Duisburg, sowie an diakonische Projekte in unserer Kirchengemeinde.

Ansprechpartner sind Anneliese Abresch, Tel. 02262/5277 und Angelika Lettow, Tel. 02296/8588.

Während der Öffnungszeiten sind wir über 0179-4119447 zu erreichen