Chancen in der Diakonie durch Ausweitung der Leistungen

Der Gesetzgeber hat bei der letzten Reform der Pflegeversicherung gerade die Verbesserung der Versorgungssituation in der häuslichen Umgebung in den Blick genommen. So wurden die Leistungsmöglichkeiten vor allem für dementiell Erkrankte und ihre pflegenden Angehörigen ab 2013 deutlich ausgeweitet. Neu ist vor allem, dass es noch nicht mal einer Pflegestufe bedarf um Hilfestellungen zu erhalten.

Die Diakoniestation Wiehl spürt schon die zunehmende Nachfrage nach ihren Leistungen. „Die Pflegeversicherung ist durch die Reform noch komplizierter geworden“, so die Pflegedienstleitung Frau Löding. „Dies zieht viele intensive und ausführliche Beratungen nach sich. Wir unterstützen Hilfsbedürftige und ihre Angehörige, damit ihnen keine Ansprüche verloren gehen. Unsere Leistungen können wir sehr flexibel und individuell gestalten.“

Die steigende Nachfrage in einem größeren Gebiet hat auch Auswirkungen auf die Personalsituation. „Wir haben an allen Standorten noch offene Stellen“, so der Geschäftsführer der Diakonie vor Ort gGmbH Herr Wirth. „Vor allem examinierten Pflegefachkräften können wir ein interessantes Arbeitsfeld mit vielfältigen Entwicklungschancen in funktionierenden Teams bieten. In einigen Fällen können wir aber auch Krankenpflegehelfer/innen oder medizinischen Fachangestellten mit Berufserfahrung und Interesse an der ambulanten Pflege eine Stelle anbieten.“

Die Diakonie wird als Arbeitgeber immer attraktiver. Gerade die Sicherheit des Tarifvertrages BAT-KF mit der Zahlung eines Weihnachtsgeldes, einer zusätzlichen Altersabsicherung etc. ist in der heutigen Situation auf dem Arbeitsmarkt nicht zu unterschätzen.

Unsere Kirchengemeinde unterstützt als eine der Trägergemeinden die Diakoniestationen, damit wir von der Diakoniestation profitieren können. Sollten Sie Interesse an einer Beschäftigung in einer der Diakoniestationen haben, so wenden Sie sich an die Geschäftsführung oder die Pflegedienstleitung. Vielleicht kennen Sie auch jemanden, den Sie auf die Arbeitsmöglichkeiten in der Diakonie hinweisen können. Die Diakonie ist dafür bekannt, Mitarbeitern unabhängig ihren Alters, Berufsrückkehrer/innen etc. eine Chance zu geben.

Weitere Informationen zu den Leistungen, Angeboten, Möglichkeiten etc. der Diakonie erhalten Sie auf der neu gestalteten Homepage www.diakonie-vor-ort.de. Ihre Diakoniestation Wiehl erreichen Sie telefonisch unter 022 62 / 7 17 52 82.


Die Diakoniestation Wiehl stellt sich vor

Es gehört zu unseren Zielen, den Menschen eine optimale pflegerische Versorgung in ihrer gewohnten Umgebung zu Hause zu ermöglichen. Unsere Mitarbeitenden nehmen sich auch über die Pflegetätigkeit hinaus Zeit für Gespräche, Gebete und tröstende Zuwendung.

Bevor es Diakoniestationen gab, kümmerten sich vielerorts Gemeindeschwestern um Kranke und um alte Menschen. Oft waren die­se Gemeindeschwestern außerdem so etwas wie die rechte Hand des Pfarrers. Sie engagierten sich meist auch in der Arbeit mit Frauen, Konfirmanden und Jugendlichen. Die Diakoniestationen entstanden, um sich professionell auf die pflegerische Aufgabe konzentrieren zu können.

Gegenwärtig bestehen in der Region sechs Diakoniestationen, von denen fünf seit 2001 im Verband der Diakoniestatio­nen An der Agger und in Windeck zusammengefasst sind. Diese Diakonie­stationen gibt es in Bergneustadt, Gummersbach, Wiehl, Waldbröl und Windeck. Die Kirchengemeinde Nümbrecht betreibt eine eigene Diakoniestation.

Christliches Leitbild
Die Diakoniestationen verstehen ihre Arbeit als Ausprägung christlicher Nächstenliebe und sind deshalb Teil der Diakonie. Ihre Angebote und Dienste stehen allen Menschen offen, unabhängig von ihrer religiösen Ausrichtung. Die Diakoniestationen fühlen sich der evangelischen Kirche und ihren Gemeinden verbunden. Das christliche Menschenbild gibt den Mitarbeitenden, die in eine christliche Dienstgemeinschaft eingebunden sind, ethische Orientierung und bestimmt damit das konkrete Handeln. Die Diakoniestationen sind aber auch Unternehmen, die sich an den Kriterien des Marktes ausrichten müssen.

Im Verband der Diakoniestationen An der Agger und in Windeck steht das christliche Menschenbild im Mittelpunkt der Arbeit. Individualität und Würde eines jeden Menschen mit seinen körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Bedürfnissen werden geachtet. Ziel der Arbeit ist es, den Bedürfnissen pflege­bedürftiger Menschen im Rahmen der pflegerischen und sozialen Arbeit gerecht zu werden. Die Diakoniestationen legen großen Wert auf die Einhaltung von Qualitätsstandards und auf die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden.

Pflege und mehr
Die Diakoniestationen bieten ambulante pflegerische Dienstleistungen verbunden mit seelsorglichen Leistungen. Die Mitarbeitenden nehmen sich deshalb auch über die Pflegetätigkeit hinaus Zeit für Gespräche, Gebete und tröstende Zuwendung, Geburtstagsbesuche, Aufmerksamkeiten an besonderen Festtagen, Trauerbesuche, Nachgespräche nach einem Sterbefall und Teilnahme an Beerdigungen.

Für diese seelsorglichen Tätigkeiten, die anders als andere Tätigkeiten in der ambulanten Pflege oder Hauswirtschaft nicht mit den Kranken- und Pflegekassen abgerechnet werden können, unterstützen die Gemeinden die Diakoniestationen auch mit einem finanziellen Beitrag. Die Verbindung zwischen Gemeinden und Diakoniestationen wird durch in speziellen Gremien (Bezirksbeiräte) organisierten Kontaktpersonen aus Kirche und Diakonie gewährleistet.

 

Sebastian Wirth, Geschäftsführer der Diakoniestationen An der Agger und in Windeck - Diakonie vor Ort - gGmbH in Gummersbach


Seit 01. Januar 2011 hat Sebastian Wirth aus Köln die Geschäftsführung in der Nachfolge der im Dezember 2010 ausgeschiedenen Frau Hannelore Böhnke-Bruns übernommen. Herr Wirth ist Diplom-Pflegemanager (FH), bringt Erfahrungen aus der praktischen ambulanten Pflege mit und war in den letzten 12 Jahren als Referent für Ambulante Pflege im Landesverband der Diakonie in NRW tätig.
Der 52-jährige erklärte, dass er sich auf die neue Aufgabe freue. Seine erklärten Ziele sind Diakonie in Wort und Tat spürbar zu machen. Dazu gehört die Sicherstellung der Versorgung für Patienten und Pflegebedürftige in der eigenen Häuslichkeit, aber auch begleitende und unterstützende Angebote für Angehörige und Hilfsbedürftige wie z.B. für Demenzkranke sowie die vielfältige Unterstützung bereits im vorpflegerischen Bereich.
Die Diakonie vor Ort wird dafür auch weiterhin qualifiziertes Personal einstellen sowie in Fort- und Weiterbildung investieren. Ab April werden sogar erstmalig Schülerinnen in der Altenpflege ausgebildet.
Ein wesentliches Qualitätsmerkmal der Diakoniestation ist es, sich mehr Zeit bei der Leistungserbringung für die Pflegebedürftigen zu nehmen. Diese sogenannten Diakonischen Leistungen kommen den Bedürftigen direkt zu Gute. Sie beinhalten z.B. Gespräche, Zuhören, Zuwendung, Trauer- und Sterbebegleitung, Hilfestellung für Angehörige, Tipps in Notlagen etc. Die Kosten dafür werden jedoch von den Kranken- und Pflegekassen nicht übernommen. Durch Ihre Spende für die Diakoniestation tragen Sie wesentlich zur Aufrechterhaltung dieses Angebotes bei.
Unsere Gemeinde ist eine von 10 Gesellschaftern an der Diakonie vor Ort gGmbH, die im Kirchenkreis 5 Diakoniestationen (Bergneustadt, Gummersbach, Waldbröl, Wiehl und Windeck) betreibt. In unserem Gemeindegebiet ist die Diakoniestation in Wiehl unter der Telefonnummer 02262-797107 für Sie tätig. Außerdem können Sie sich im Internet unter der Adresse www.diakonie-vor-ort.de informieren. Nutzen Sie deren Angebot oder empfehlen Sie sie weiter, damit wir alle noch lange von unserer Diakoniestation profitieren können.

Diakoniestation Wiehl mit "Essen auf Rädern"

Wiehl: Bei der Diakoniestation Wiehl gingen immer wieder Anfragen nach Anbietern von „Essen auf Rädern“ ein. Die wenigen Angebote in diesem Bereich werden in Wiehl mit seinen vielen kleinen Ortschaften meist nicht flächendeckend angeboten.

Die Diakonie vor Ort gGmbH hat sich deshalb entschieden, auch über die Diakoniestation Wiehl nun „Essen auf Rädern“ anzubieten. „Wir können bei diesem warm gelieferten Menüs auf unsere guten langjährigen Erfahrungen an den Standorten Waldbröl und Windeck zurückgreifen“, so der Geschäftsführer der Diakonie Sebastian Wirth. „Dort sind wir nach einem sehr zufriedenstellenden Test eine Kooperation mit apetito eingegangen. Dies ist ein bekannter und erfahrener Anbieter, der unseren hohen Qualitätsansprüchen gerecht wird und der seine Menüauswahl adäquat zusammenstellt.“
Bisher sind lediglich die von der Diakonie versorgten Patienten angeschrieben worden. Doch das Angebot steht natürlich allen Pflege- und Hilfsbedürftigen offen.
Die Pflegedienstleitung Kathrin Löding bittet um eine zeitnahe Anfrage in der Diakoniestation. „Wir benötigen einige Tage Vorlauf, da die Essen noch beim Anbieter bestellt werden müssen“, so Löding. „Einige wenige Menüs haben wir jedoch auch gelagert, jedoch selten spezielle Kostformen z.B. bei vorliegenden Allergien. Dies betrifft aber nur Neuanfragen.“
Zu erreichen ist die Diakoniestation Wiehl unter 02262 / 717 52 82 bzw. in dem neuen Außenbüro Drabenderhöhe unter 02262 / 999 82 99.

Die Diakonie vor Ort betreibt fünf Diakoniestationen in Bergneustadt, Gummersbach, Waldbröl, Wiehl und Windeck und versorgt dort mit über 140 Mitarbeitende ca. 600 Pflegebedürftige und Patienten. Getragen wird die Gesellschaft von 10 Kirchengemeinden an diesen Standorten. Auch unsere Kirchengemeinde trägt mit ihrer Unterstützung zum Erhalt der Diakoniestationen bei.

Diakoniestation Wiehl mit Traumnoten in der Pflege

Wiehl: Im August hat der medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) die Arbeit und die Qualität der Leistungen in der Diakoniestation Wiehl geprüft. Jetzt wurden die Ergebnisse auf den entsprechenden Datenbanken der Krankenkassen veröffentlicht: Sie waren in allen Bereichen hervorragend.


„Wir freuen uns sehr, dass die gute Arbeit, die in unseren Diakoniestationen geleistet wird, jetzt auch ihren Niederschlag in den Noten des Transparenzberichtes findet“, so der Geschäftsführer der Diakonie Sebastian Wirth. „Trotz aller berechtigter Kritik an dem unzureichenden Verfahren trägt eine MDK-Prüfung dazu bei, die Arbeit in den Diakoniestationen regelmäßig zu hinterfragen und Impulse zur Verbesserung aufzunehmen. Auch diese sehr guten Ergebnisse sind für uns Ansporn und Motivation, unsere Leistungen ständig weiter zu entwickeln und zu verbessern.“


Einen besonderen Dank sprach die Pflegedienstleitung Kathrin Löding den Mitarbeitenden aus, die mit großem persönlichen Engagement und hoher Motivation dafür Sorge getragen haben, dass pflegebedürftige Menschen auch weiterhin in ihrer häuslichen Umgebung selbstbestimmt, umsorgt und sicher leben können. Die Teams nahmen freudig die in der Prüfung gemessene hohe Zufriedenheit der Patienten zur Kenntnis. „Gerade diese zu erreichen ist für uns vorderste Priorität“, so Löding. „Sicherlich tragen dazu auch die diakonischen Angebote mit dem mehr an Zeit bei, die von den Kirchengemeinden mit finanziert werden.“


Die Diakonie vor Ort betreibt fünf Diakoniestationen in Bergneustadt, Gummersbach, Waldbröl, Wiehl und Windeck und versorgt dort mit über 140 Mitarbeitende ca. 600 Pflegebedürftige und Patienten. Getragen wird die Gesellschaft von 10 Kirchengemeinden an diesen Standorten. Auch unsere Kirchengemeinde trägt mit ihrer Unterstützung zum Erhalt der Diakoniestationen bei.

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